Willkommen auf der Randseite rund um die Themen Depressionen / Ängste, Medikamente / Drogen, Pseudodemenz (und mich)

Es gibt tausende Seiten zu diesen Themen. Ich war und bin selbst ein eifriger Googler, immer auf der Suche nach Informationen, die mir bei meinen Depressionen und meinem "head fog" helfen können. Leider finden sich häufig nur kopierte Texte und sehr allgemeine, viel zu oft sogar einfach falsche Informationen und es ist schwer diese zu filtern. Selten werden bewusst falsche Informationen aufgeführt. Es sind einfach sehr komplexe Themen und ich selbst bin auch kein Fachmann, obwohl - für meine Problematiken letztlich vielleicht doch mehr als Psychiater.
Ich könnte nun auch einen Text von irgendwoher kopieren, um Depressionen zu definieren, werde das aber tunlichst sein lassen, weil es dazu genug Artikel gibt und Wikipedia ist für allgemeine Informationen auch immer eine gute Quelle. Allerdings muss man sich bei OpenSourceLexika darüber im Klaren sein, dass dort jeder schreiben kann und dass sehr spezielle Informationen oft mit Vorsicht zu genießen sind. Als Tipp für eine Erweiterung von Informationen der deutschen Wikipedia-Seite zu lückenhaften Einträgen sollte man das entsprechende Thema auf der amerikanischen Seite zusätzlich nachschlagen.
Ich werde hier immer versuchen meine Informationen auf meine Erfahrungen zu stützen.
Depressionen und die Vorgänge im Gehirn werden heute noch längst nicht komplett verstanden, auch wenn reichlich Fortschritte gemacht wurden. Es scheint aber klar zu sein, dass bei einem Großteil der Depressionen Serotonin eine entscheidende Rolle spielt. Aber auch Noradrenalin und Dopamin spielen oft eine große Rolle.
Ich sehe es ungefähr so: das Verhältnis der Neurotransmitter zueinander ist sehr wichtig, die Verfügbarkeit - also rein quantitativ, die Menge an Neurotransmittern sowohl in den Synapsen selbst als auch in der Flüssigkeit dazwischen. Meine Erfahrungen passen nicht so ganz zu den gängigen Theorien über Depressionen, zumindest nicht komplett. Insgesamt würde ich pauschal folgendes sagen: Serotonin ist nicht nur umgangssprachlich das Glückshormon. Ohne Serotonin keine positiven Gefühle, keine Freude, kein zielgerichteter Antrieb - UND kein Schlaf oder zumindest keine Träume. Denn aus Serotonin wird Melatonin gebildet und das ist wichtig dafür, dass der Körper überhaupt erst in den Schlaf findet. Noradrenalin und Dopamin stehen für mich eher für Kraft, Aggressivität (im normalen Rahmen auch positive Aggressivität), Libido, aber auch Antrieb.
Aber es gibt viele Rückkopplungsmechanismen im Gehirn wie auch im gesamten Körper, so dass man keine Art von Depressionen auf einen einzigen Punkt reduzieren kann. Wichtig ist immer der Entstehungsgrund der Depression, die bisherige Dauer und dann eben Wege zur Verbesserung der Symptomatik zu finden.
Weitere wichtige Neurotransmitter im Gehirn sind Acetylcholin, GABA, Glutamat, Histamin und andere. Rund um Depressionen konzentrieren sich Wissenschaft und Ärzte aber vor allem auf Serotonin, Noradrenalin, Dopamin und auch Melatonin, aber zunehmend auch auf GABA und Glutamat.
P.S. Mit der Zeit wird die Seite sich von der Thematik her wahrscheinlich noch ändern bzw. wird sie von den Themen her erweitert werden. Im Grunde ist es ja jetzt bereits so. Und die Seite ist ab sofort auch und vor allem unter www.randseite.de zu finden!
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